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So geht es weiter ... mit unserem zuka solicafé

יום ראשון, 4 באוקטובר 2026

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Das zuka ist bis einschließlich 18.12.26 wie gewohnt für Euch da:

  • wir sind von Montag bis Freitag von 11:00-17:30 geöffnet
  • unser sozial-ökologisches Bistro- angebot könnt ihr den ganzen Tag genießen
  • bis Dezember findet unsere Berufsorientierung und Berufsbildung weiterhin statt
  • Bis zum letzten Öffnungstag könnt ihr an unseren kostenfreien Kultur- und Bildungs- und Communityevents teilnehmen
  • Catering kann weiterhin bis 18.12. gebucht werden

Wir rechnen aktuell nicht mit “einem” neuen Café, sondern mit vielen Orten der Begegnung.

Denn unsere Voraussetzungen an einen neuen Caféraum waren bisher nicht erfüllbar:

  • räumliche Barrierefreiheit
  • ÖPNV angeschlossen
  • multifunktional (Gastraum & Veranstaltunsgraum)
  • bezahlbar
  • frühestens ab Herbst 2027
  • plus zeitgleich mit bewilligter Förderung

Wir bedanken uns trotzdem für all Eure Hinweise auf Räume!

Wenn Euer Raum für eines unserer zuka Formate interessant sein könnte wie

  • KiKaffee
  • UnityBeats
  • Cine Arab und Cine Mir
  • Konzerte
  • Vorträge & Panels
  • Kochworkshops

Bitte meldet Euch!
info@zlev.de

Das zuka solicafé ist …

  • ein inklusiver Begegnungsort für alle: offen, niedrigschwellig und ohne Konsumzwang
  • ein Ort für sozial-ökologische Gastronomie mit vegetarischem Essen aus lokalem und saisonalem Gemüse und mit einem solidarischem Preissystem und Sospeso
  • ein Ort für kostenfreie Kultur- und Bildungsangebote
  • ein Ort der Teilhabe, an dem Menschen sich ehrenamtlich engagieren und mitgestalten konnten
  • ein Ort der Berufsorientierung und Berufsbildung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung in der Gastronomie

Das zuka ist ein Dritter Ort - und davon braucht Freiburg eigentlich mehr und nicht weniger.


Here's what's next ... for our zuka solicafé

The zuka is here for you as usual until December 18, 2026 (inclusive):

  • We’re open Monday to Friday, 11:00 a.m. to 5:30 p.m.
  • You can enjoy our socially and environmentally conscious bistro offerings all day long
  • Our career orientation and vocational training programs will continue through December
  • Until our last day open, you can take part in our free cultural, educational and community events
  • Catering can still be booked until December 18

We’re currently not counting on “one” new café, but on many places for people to meet.

This is because our requirements for a new café space have not been met so far:

  • physical accessibility (barrier-free)
  • accessible by public transportation
  • multifunctional (dining area & event space)
  • affordable
  • available from autumn 2027 at the earliest
  • plus, at the same time, approved funding

Thank you all the same for your tips about possible spaces!

If your space could be a good fit for one of our zuka formats, such as:

  • KiKaffee
  • UnityBeats
  • Cine Arab or Cine Mir
  • Concerts
  • Talks & panels
  • Cooking workshops

Please get in touch!
info@zlev.de

The zuka solicafé is …

  • an inclusive meeting place for everyone: open, low-threshold and free of any obligation to consume
  • a place for socially and ecologically minded gastronomy, with vegetarian food made from local, seasonal vegetables including a solidarity-based pricing system and sospeso
  • a place for free cultural and educational activities
  • a place of participation, where people could volunteer and help shape what happened
  • a place for career orientation and vocational training in the gastronomy for teenagers and young adults with disabilities

The zuka is a third place, and Freiburg actually needs more of them, not fewer.

unsere erste Pommes Woche

יום שישי, 17 ביולי 2026

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Juli im zuka

יום שישי, 10 ביולי 2026

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Eine tolle Woche im zuka neigt sich dem Ende. Mit viel guter Laune und zwei tollen Neuigkeiten: ab dieser Woche gibt es bei uns Slush Eis und ab nächster Woche auch noch Pommes! 🍟

"Hass: Von der Macht eines widerspenstigen Gefühls." Lesung und Austausch mit Șeyda Kurt

יום שישי, 3 ביולי 2026

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📖✨ „Von der Macht eines widerständigen Gefühls"
🔥 Was für ein Abend! Der große Hörsaal der Evangelischen Hochschule war zum Bersten voll, und trotz unfassbarer Hitze haben 270 Menschen online und offline den gemeinsamen Denkraum der Lesung und den Austausch dazu mit der Autorin Șeyda Kurt intensiv genutzt. Wir sind überwältigt über diese Resonanz! 🙏🔥
💬 Nach jedem gelesenen Abschnitt gab Șeyda Kurt uns allen die Möglichkeit, unsere Fragen zu stellen und die gelesene Textstelle zu diskutieren. Die Lesung führte von der geschichtlichen Einordnung des Hasses als ‚schlecht' geltendem Gefühl, das im Gegenteil zu den als ‚gut' konstruierten Gefühlen steht. Eine Dichotomie, die sowohl von Aristoteles aufgemacht wurde als auch von der christlichen Kirche bedient wird, die Kurt in ihrem Buch dekonstruiert. Es folgte eine kritische Auseinandersetzung mit Carolin Emckes Position zum Hass bis hin zu Kurts eigenen 5 Modi des Hasses. Den Abschluss bildeten fragmentarische Passagen aus dem zweiten Teil des Buches, in denen insbesondere abolitionistische Perspektiven im Zentrum standen. Es kamen viele Fragen aus dem Publikum, die die Autorin einluden, ihre 5 Modi des Hasses genauer einzuordnen oder ihre persönliche Involviertheit zu thematisieren, durch die sie sich mit diesem Buch auch vulnerabel zeigt. Die interessierten Zuhörer*innen haben mit ihren Fragen und Gedanken zusammen zu einem sehr gelungenen Diskussions- und Denkraum beigetragen!
❓ Worum ging es?
📚 In ihrem 2023 erschienenen Buch nimmt sich Șeyda Kurt dem ‚Hass' an und holt ihn aus der Ecke der ‚verdammten Gefühle' heraus. Sie stellt die Perspektiven marginalisierter Gruppen konsequent in den Vordergrund und zeigt anhand vieler Beispiele auf, wie sich strukturelle Diskriminierung auf unterschiedliche und vielfältige Weise auf die Menschen auswirkt. Exkludierende Strukturen, die nicht nur traurig oder wütend machen, sondern auch Hass auslösen können.
✊ Es gelingt ihr, den Hass in den Kontext von struktureller Diskriminierung und Ungleichheit zu stellen, ihn zu politisieren und ihm so eine emanzipatorische Kraft zu verleihen. Sie spricht dann von „strategischem Hass", der Widerstand hervorbringen und Antrieb für Veränderung sein kann – eine ungewöhnliche und befreiende Perspektive.
🌱 Vor dem Hintergrund rassistischer, kapitalistischer, patriarchaler und kolonialer Verhältnisse, die unsere Gesellschaften strukturieren, bietet das Buch viel Stoff für kontroversen Austausch. Gleichzeitig erzählt Șeyda Kurt Geschichten von Menschengruppen, die Wege jenseits ausgrenzender, unmenschlicher Strukturen suchen und leben – und schenkt damit nicht nur Hoffnung, sondern auch Ideen für ein menschliches, gleichberechtigtes Miteinander. 🌱
🎙 Moderiert und begleitet wurde der Abend von Isabelle Ihring, Banu Bayam und Johanna Dangel.
🤝 Eine Veranstaltung der Evangelischen Hochschule Freiburg in Kooperation mit zusammen leben e.V., dem Africa Centre for Transregional Research (ACT) an der Universität Freiburg und dem Jos Fritz.
✨ Danke an alle, die dabei waren! ✨

Fotos: Jule Schnellbach

Cine Arab: "It Takes A Lot Of Hands: Healing Beirut"

יום חמישי, 25 ביוני 2026

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🎬 Gestern Abend bei Cine Arab: Wir haben „It Takes a Lot of Hands: Healing Beirut" gesehen – einen libanesischen Dokumentarfilm von Soula Saad über die Kraft der Solidarität nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut am 4. August 2020. Während der Staat schwieg, kamen 6000 Freiwillige aus insgesamt 17 Ländern zusammen – und bauten mit ihren Händen ganze Stadtviertel wieder auf.

Im Anschluss an den Film sprach Schwester Nazha el Khoury, die Oberin des Antoninnen Ordens über zoom mit uns. Sie leitet drei Schulen im Süden des Libanons, in den von Israel besetzten Gebieten (in Rmeish, Debel und Nabatiye). Aktuell findet der er Unterricht in Nabatiye noch online statt, da die Schule bombardiert wurde. Die Schulen werden bald nicht mehr in der Lage sein, ihre Lehrkäfte zu bezahlen. Sie berichtete uns ausführlich von dem, was sie mit eigenen Augen gesehen hat, als sie einen Hilfstransport in den Süden begleitete: Von der israelischen Armee zerstörte Dörfer, deren Einwohner*innen vertrieben wurden, Landschaften bedeckt von weißem Phosphor. Die Bevölkerung ist auf Hilfstransporte von Lebensmittel- und Wasser angewiesen, diese können die Unifil Checkpoints jedoch nur noch angemeldet im Konvoi passieren.