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Beschwerdebrief an BZ

יום שלישי, 13 באוקטובר 2026

privat

Leserbrief zur Veröffentlichung in der Badischen Zeitung (Print und Online) als Reaktion auf den Artikel vom 12. Oktober mit dem Titel „Viel Trubel ums zuka solicafé“

Freiburg, den 13.10.2026

Sehr geehrte Herausgeber*innen der Badischen Zeitung,

wir haben den oben genannten Artikel von Manuel Fritsch mit großer Besorgnis gelesen. Wir wenden uns an Sie, weil wir ernsthafte Zweifel an der Richtigkeit und der journalistischen Sorgfalt der Berichterstattung haben.

Der Artikel erweckt den Eindruck, wir würden wesentliche Fakten verschweigen oder die Öffentlichkeit falsch informieren. Unserer Einschätzung nach ist es jedoch ddie Berichterstattung der Badischen Zeitung, die entscheidende Fakten auslässt und unbegründete Vermutungen aufstellt.

Wir möchten von unserem Recht auf Gegendarstellung Gebrauch machen. Es wäre aus unserer Sicht erfüllt, wenn Sie diesen Brief vollständig sowohl in Ihrer gedruckten Zeitung als auch online veröffentlichen.

1. Journalistische Standards

Besonders empört uns die irreführende Behauptung, wir hätten uns für den Artikel nicht geäußert. Am Freitag, dem 9. Oktober 2026, bat uns Herr Fritsch um 12:41 Uhr, „heute noch im Lauf des Tages“ schriftlich Stellung zu nehmen. Wir haben diese Frist eingehalten und ihm noch am selben Tag um 19:56 Uhr eine ausführliche schriftliche Stellungnahme geschickt. Der Artikel erschien am darauffolgenden Sonntagabend online und am Montag in der Printausgabe. Wir haben Herrn Fritsch also fristgerecht eine ausführliche Stellungnahme übermittelt. Der am Sonntag, dem 11. Oktober, digital veröffentlichte Artikel erwähnte unsere E-Mail nicht und erweckte stattdessen den Eindruck, wir hätten eine Stellungnahme oder einen Austausch verweigert. Am Montag, dem 12. Oktober, schrieb uns Herr Fritsch, unsere E-Mail habe ihn „nach dem Wochenende erreicht"; er habe den Artikel online jedoch ergänzt. Diese Ergänzung enthält nichts von dem, was wir in unserer E-Mail geschrieben hatten.

Wir halten dies für einen äußerst mangelhaften journalistischen Standard. Der Umgang mit unserer Stellungnahme ist uns gegenüber unfair.

Bevor wir unsere schriftliche Stellungnahme abgegeben haben, hatten wir darum gebeten, mit einer/m anderen, unvoreingenommenen Journalist*in der BZ zu sprechen. Nach unserer Einschätzung ist Herrn Fritschs Berichterstattung über zusammen leben seit Juni 2021 nachweislich einseitig und fehlerhaft, als er den Kommentar „Die Stadt will zu Recht einen Teil der Fördergelder zurückziehen“ veröffentlichte. Im Dezember 2023 hat zusammen leben die Stadt Freiburg wegen der Kürzung eines Teils von Fördergeldern verklagt –eine Maßnahme, die rechtswidrig war, wie der vorsitzende Richter feststellte. Herrn Fritschs Position hat sich in diesem konkreten Fall somit als falsch erwiesen.

zusammen leben setzt sich für soziale und Klimagerechtigkeit sowie für eine inklusive und demokratische Gesellschaft ein – lokal in Freiburg, aber auch in Kooperation mit Menschen und Institutionen weltweit. Im März haben wir gemeinsam mit vier Partnern eine Veranstaltung zum Thema „Antimuslimischer Rassismus in Deutschland“ organisiert. Es ist wichtig, über Diskriminierung mit den Menschen zu sprechen, die davon betroffen sind, und sie sichtbar zu machen. Wenn solche Themen nicht im zuka solicafé im Haus der Jugend besprochen werden können, wo dann?

Kurz vor der geplanten Veranstaltung untersagte die Leitung des Jugendbildungswerks (JBW) im Haus der Jugend die Veranstaltung. Als Begründung wurden vage Antisemitismusvorwürfe gegenüber unsere nKooperationspartner angeführt. Wir sind überzeugt, dass diese Veranstaltung zur Beendigung unseres Mietverhältnisses im Haus der Jugend zum Ende dieses Jahres beigetragen hat.

2. Der Vorwurf einer möglichen Verwicklung in politischen Vandalismus

Der Artikel stellt einen Zusammenhang zwischen unserer Organisation und „mehreren Fällen politischer Sachbeschädigungen“ her. Es heißt darin, dass ein Zusammenhang mit der Absage zwar nicht nachgewiesen, aber "naheliegend" sei.

Eine solche Formulierung ist rufschädigend. Auch wenn eingeräumt wird, dass es an Beweisen fehlt, weckt die Wortwahl einen Verdacht gegen unsere Organisation. Leser*innen könnten den Eindruck gewinnen, wir könnten für politisch motivierte Sachbeschädigungen verantwortlich sein oder damit in Verbindung stehen.

Wir fragen daher unmissverständlich: Welche überprüfbaren Belege hat die Redaktion, und worauf stützt sich die Einschätzung, ein solcher Zusammenhang sei plausibel?

Wenn es keine glaubwürdigen Belege gibt, hätte diese Vermutung nicht in dieser Form veröffentlicht werden dürfen. Die bloße Behauptung der Plausibilität ersetzt keine sorgfältige Prüfung der Fakten. Angesichts des möglichen Reputationsschadens halten wir diese Passage für besonders problematisch und erwarten von der Redaktion eine konkrete Erklärung, wie sie zu dieser Darstellung gekommen ist.

3. Die angeblichen Kosten für unsere Berliner und die weiterhin ungeklärten Gründe für die Kündigung

Herr Fritsch schrieb außerdem, die Kosten für unsere während der Fasnet verkauften Berliner sowie unser „Fokus auf hochwertige regionale Lebensmittel“ hätten zur unerwarteten Kündigung des Mietverhältnisses geführt. Diese Behauptung überrascht uns und erscheint uns geradezu absurd.

Seit der Beendidung unseres Mietverhältnisses im Mai haben wir wiederholt um eine nachvollziehbare offizielle Erklärung gebeten, warum wir das JBW zum 31. Dezember 2026 unerwartet verlassen müssen. Anfang 2026 wurde in den jährlichen, bereits weit fortgeschrittenen Verhandlungen über die Verlängerung unseres Mietvertrags mit der Leitung des JBW mündlich vereinbart, dass unser ursprünglich zum 31. Juli 2026 auslaufender Vertrag ohne Mieterhöhung bis zum 30. April 2027 verlängert wird. So hätten wir unseren Berufsbildungsbereich (BBB) im zuka abschließen können. Danach hätten wir die Lage neu bewertet.

Trotz wiederholter Nachfragen haben wir bis heute keine nachvollziehbare Erklärung erhalten. Der Artikel greift nun eine Erklärung auf, die sich offenbar auf den Preis unsere Fasnet-Berliner bezieht. Das wirft eine naheliegende Frage auf: Wenn dies ein wesentlicher Grund für die Entscheidung war, warum wurde uns das nicht mitgeteilt, als wir zwischen Mai und Juli mehrfach danach gefragt haben?

Herr Merz bezieht sich offenbar auf das Protokoll einer Vorstandssitzung im Mai, das diese Darstellung stützen soll. Wir konnten dieses Protokoll bislang jedoch nicht einsehen. Sollte Herr Merz oder Herr Fritsch bereit sein, es uns zur Verfügung zu stellen, würden wir es gerne sehen.

Auch unsere Bitten um Transparenz (unter anderem im Brief an den Gemeinderat im Juni) haben nicht dazu geführt, dass uns die entsprechenden Unterlagen zugänglich gemacht wurden. Das heißt: Eine vermeintliche Erklärung wird öffentlich als durch interne Dokumente gestützt dargestellt, während wir selbst keinen Zugang zu diesen Dokumenten haben.

Wir verlangen nicht, dass die Badische Zeitung unsere Sichtweise unhinterfragt übernimmt. Wir erwarten jedoch, dass sie zwischen belegten Tatsachen, Aussagen einzelner Beteiligter und ungeklärten Behauptungen unterscheidet. Dazu gehört auch, die fehlende Transparenz gegenüber unserer Organisation zu thematisieren, anstatt eine noch nicht belegte Erklärung als plausible Lösung des Konflikts darzustellen.

4. Mediation: eine wichtige Klarstellung zum zeitlichen Ablauf

Auch die Darstellung bezüglich der Mediation bedarf einer Klarstellung. Bisher hat keine Mediation stattgefunden. Diese startet vielmehr erst jetzt, nach der Herbstpause, auf ausdrücklichen Wunsch von zusammen leben. Diesen Wunsch haben wir erstmals in unserem Brief an den Gemeinderat am 17. Juni geäußert. Diese Klarstellung ist wichtig, um den bisherigen Verlauf des Konflikts korrekt darzustellen und den Eindruck zu vermeiden, es habe bereits ein Mediationsversuch stattgefunden.

5. Journalistische Sorgfalt und Verantwortung gegenüber den Betroffenen

Bei den vier genannten Punkten handelt es sich nicht um bloße Meinungsverschiedenheiten. Sie wirken sich auf den Ruf unserer Organisation, die öffentliche Wahrnehmung des laufenden Konflikts und die faire Darstellung unserer Position aus.

Wir haben nichts gegen kritische Berichterstattung. Im Gegenteil: Eine unabhängige Presse muss Missstände hinterfragen, unterschiedliche Perspektiven einholen und Aussagen überprüfen. Gerade deshalb halten wir es für problematisch, wenn nicht belegte Verdächtigungen veröffentlicht werden, nicht zugängliche interne Protokolle zur Untermauerung einer Erklärung herangezogen werden und tatsächliche Bemühungen unsererseits, eine Stellungnahme abzugeben, unberücksichtigt bleiben.

Wenn Herr Fritsch uns vorwirft bzw. den Eindruck erweckt, wir würden „Grundlegendes unterschlagen“, dann muss dieselbe journalistische Sorgfalt auch für die Berichterstattung der Badischen Zeitung gelten. Wir bitten daher um eine schriftliche Stellungnahme zu den genannten Punkten und um eine konkrete Prüfung, ob eine redaktionelle Korrektur oder Ergänzung des Artikels erforderlich ist. Insbesondere erwarten wir eine Erklärung zur Grundlage für die Andeutung einer möglichen Verwicklung in politische Sachbeschädigungen sowie dazu, wie mit unserer E-Mail vom 9. Oktober umgegangen wurde.

Abschließend möchten wir betonen, dass sich zusammen leben dafür einsetzt, nachhaltige, sozial-ökologische Lebensmittel anzubauen, zuzubereiten und zu teilen. Wir setzen uns außerdem dafür ein, Räume für die Bürger*innen Freiburgs sowie für Menschen in ganz Deutschland zu schaffen, in denen sie die schwierigen Gespräche führen können, die notwendig sind, wenn wir friedlich zusammenleben wollen. Solche Räume des Dialogs zu schaffen, ist nicht leicht. Dennoch hoffen wir, dass wir in den kommenden Tagen und Monaten zu einem besseren Verständnis zwischen zusammen leben und der Badischen Zeitung gelangen und künftig gemeinsam daran arbeiten können, Verständigung und Frieden zu fördern.

Ein erster Schritt in diese Richtung wäre die vollständige Veröffentlichung dieses Briefes. Er würde uns das Gefühl geben, dass unsere Stimme gehört und nicht zum Schweigen gebracht wird. Erst dann kann ein echter Dialog beginnen.

Mit freundlichen Grüßen

Hend Amman, Ilaria De Altin, Isabelle Ihring, Jan Kurth, Vivien Riener

(Vorstand von zusammen leben e. V.)

So geht es weiter ... mit unserer Antidiskriminierungsarbeit

יום שלישי, 13 באוקטובר 2026

privat

english below

So geht es weiter ... mit unserer Antidiskriminierungsarbeit

Wir machen weiter mit unser diskriminierungskritischen Bildungsarbeit:
Soziale Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema unserer Arbeit. Wir werden weiterhin Räume schaffen, um Ableismus, Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, (Post-)Kolonialimus, Unterdrückung, White Supremacy, Queerfeindlichkeit und deren Intersektionen sichtbar zu machen.
Wir werden weiterhin von Diskriminierung betroffenen Menschen die Bühne geben.

Für diesen Herbst hatten wir mit der italienisch-palästinensischen Wissenschaftlerin Zahira Jaser eine Veranstaltung zu “Silencing Palestinians” im zuka solicafé geplant. Diese wurde mit folgender Begründung nicht genehmigt: “Zur Vermeidung einer weiteren Eskalation zwischen Verpächter/Pächter in Bezug auf den Pachtgegenstand sind diese Veranstaltungen im Rahmen der Übergangszeit bis 31.12.2026 nicht möglich.”

Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde somit eine unserer Bildungsveranstaltungen durch unseren Vermieter gecancelt:

Im März hatten wir zusammen mit vier Kooperationspartnerinnen eine Veranstaltung zu “Antimuslimischem Rassismus in Deutschland” geplant. Der Leiter des JBW hatte diese Veranstaltung untersagt - mit vagen Antisemitismusvorwürfen gegenüber unseren Partnerinnen.

Aus unserer Sicht reiht sich dieses Vorgehen in eine Logik der Repression unliebsamer Positionen ein, in der der Antisemitismusvorwurf zunehmend als Disziplinierungsinstrument eingesetzt wird. So genügt der Verdacht, um Veranstaltungen zu verhindern, Räume oder Gelder zu entziehen oder Existenzen zu beschädigen. Des Weiteren werden dadurch Diskriminierungslinien gegeneinander ausgespielt. Antimuslimischer Rassismus kann dann in Deutschland nicht mehr besprochen werden, wenn den Veranstalter*innen reflexhaft Antisemitismus vorgeworfen wird ohne diesen begründen zu müssen.

Für die Veranstaltung “Silencing Palestinians” suchen wir aktuell einen Ort:
Meldet Euch gerne, wenn ihr diese Veranstaltung zusammen mit uns durchführen möchtet.


This is how ... our anti-discrimination work continues

We will continue our antidiscrimination educational work:
Social justice is the central theme of our work. We will continue to create spaces that make visible ableism, antisemitism, homophobia, racism, (post)colonialism, oppression, white supremacy, queerphobia, and their intersections.
We will continue to give a platform to people affected by discrimination.

For this autumn, we had planned an event on "Silencing Palestinians" with the Italian-Palestinian Academic Zahira Jaser at zuka solicafé. This was not approved for the following reason: "To avoid further escalation between lessor and lessee with regard to the leased premises, these events are not possible during the transitional period until 31 December 2026."

For the second time this year, one of our educational events has been cancelled by our landlord:

In March, together with four partner organisations, we had planned an event on "Anti-Muslim Racism in Germany." The head of the JBW prohibited this event, citing vague accusations of antisemitism against our partners.

From our perspective, this approach is part of a broader logic of repressing unwelcome positions,
in which accusations of antisemitism are increasingly being used as a disciplinary instrument. Thus, suspicion alone is sufficient to prevent events from taking place, withdraw access to venues or funding, or damage people’s livelihoods. Furthermore, this pits different lines of discrimination against one another. Anti-Muslim or Anti-Palestinian racism can no longer be discussed in Germany when organizers are reflexively accused of antisemitism without having to substantiate the accusation.

We are currently looking for a venue for the "Silencing Palestinians" event:
Feel free to get in touch if you would like to host this event together with us.

Positionierung / Position

יום שלישי, 6 באוקטובר 2026

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Pressemitteilung vom 6.10.2026 (english translation below)

Das “zuka solicafé” im Haus der Jugend schließt zum Ende des Jahres.

Was ist passiert?

Im März haben wir zusammen mit vier Kooperationspartner*innen eine Veranstaltung zu “Antimuslimischem Rassismus in Deutschland” geplant. Die Leitung des JBW im Haus der Jugend hat diese Veranstaltung mit vagen Antisemitismusvorwürfen gegenüber unseren Partner_innen untersagt.

Antisemitismusvorwürfe wie Rassismusvorwürfe sind grundsätzlich schwerwiegend, insbesondere für uns, da wir bewusst diskriminerungskritisch und inklusiv arbeiten. Es ist unabdingbar, dass solche in den Raum gestellten Vorwürfe substantiiert werden: um sie zu klären oder um Instrumentalisierung zu verhindern.

Die Vorwürfe wurden trotz mehrfachem Nachfragen bei Leitung und Vorstand des JBW - u.a. in einem persönlichen Gespräch - bis heute nicht substantiiert. Auf diese Weise wird die Beweislast verschoben: Nicht der Vorwurf muss begründet werden, sondern die Betroffenen müssen ihre Unschuld beweisen.

Im Mai erfolgte durch den JBW Vorstand eine unerwartete Begrenzung des Pachtverhältnisses auf maximal 31.12.2026.

Bis heute haben wir trotz mehrfacher Nachfrage keine nachvollziehbare Begründung zu diesem Vorgang erhalten: Weder durch den Vorstand noch durch die Geschäftsführung des JBW.

Mit viel Unterstützung durch unsere Community haben wir viele Monate gekämpft: Für Transparenz, wie diese folgenschwere Entscheidung zu Stande gekommen ist und für eine Verlängerung des Pachtvertrages bis 30.4.2027, um den laufenden Bildungsbereich (BBB) im zuka abschließen zu können. Beides ist uns nicht gelungen.

Jetzt bleibt uns, dieses Ergebnis zu akzeptieren, die letzten Monate im zuka zusammen mit Euch in vollen Zügen zu genießen, das Café verantwortungsvoll abzuwickeln und in die Planung für 2027 zu gehen.

Unsere institutionelle Förderung durch die Stadt Freiburg steht aktuell nicht zur Disposition, so dass wir viele unserer Angebote erstmal in anderen Räumlichkeiten sowie in unserem Gemeinschaftsgarten weiter anbieten können.

Wir sind noch mehr entschlossen, unsere Arbeit weiterzuführen. Die Themen, die uns am Herzen liegen sind:

  • Antidiskriminierung
  • Inklusion
  • sozial-ökologische Transformation

Konkret bedeutet das, dass wir für die vielen Kultur- und Bildungsveranstaltungen wie auch Community Events aus dem zuka passende Orte suchen wie z.B. für das KiKaffee, Cine Arab, Cine Mir, die Unity Beats und Workshops. Wir rechnen nicht mit “einem” Café, sondern mit vielen Orten der Begegnung.

Wir bedanken uns, dass so viele Menschen uns in diesen unfassbar schwierigen und aufreibenden Monaten unterstützt haben!

Kontakt: vorstand@zlev.de
Als kleiner, gemeinnütziger Verein mit sehr begrenzten Ressourcen können wir auf Anfragen nicht sofort antworten. Bitte haben Sie Verständnis, dass eine Antwort bis zu fünf Werktage dauern kann.


Press Release dated October 6, 2026

The “zuka solicafé” at the Haus der Jugend will close at the end of the year.

What happened?

In March, we planned an event on “Anti-Muslim Racism in Germany” together with four partner organizations. The management of the JBW at the Haus der Jugend banned this event, citing vague allegations of anti-Semitism against our partners.

Accusations of antisemitism, like all accusations of racism, are always serious, especially for us, as we deliberately work in a discrimination-critical and inclusive way. It is essential that such accusations, once raised, are substantiated: either to clarify them or to prevent their instrumentalization.

Despite repeated inquiries to the JBW management and board, including a personal conversation, the allegations have still not been substantiated. This shifts the burden of proof: it is no longer the allegation that has to be justified, but the people affected who must prove their innocence.

In May, the JBW board unexpectedly limited the lease to a maximum end date of 31 December 2026.

To this day, despite repeated inquiries, we have not received a comprehensible explanation for this matter, either from the board or from the management of the JBW.

With a great deal of support from our community, we fought for many months: for transparency regarding how this momentous decision came about, and for an extension of the lease until April 30, 2027, so that we could complete the ongoing educational program (BBB) at the zuka. We succeeded in neither.

Now all that is left for us is to accept this outcome, to enjoy our last months at the zuka with you to the fullest, to wind down the café responsibly, and to move on to planning for 2027.

Our institutional funding from the City of Freiburg is not currently at risk, so we are able to continue offering many of our programs for the time being at other locations as well as in our community garden.

We are more determined than ever to continue our work. The issues that are close to our hearts are:

  • Anti-discrimination
  • Inclusion
  • Socio-ecological transformation

Specifically, this means that we’re looking for suitable venues for the many cultural and educational events, as well as community events, taking place right now at zuka — such as KiKaffee, Cine Arab, Cine Mir, Unity Beats, and workshops. We’re not looking for “one” café, but rather for many places where we can bring people together.

We would like to thank all the many people who supported us during these incredibly difficult and exhausting months!

Contact: vorstand@zlev.de
As a small non-profit association with very limited resources, we cannot respond to inquiries immediately. Please understand that a response may take up to five working days.

Café Aman: Konzert Ehmed Cemîl & Jam Session

יום שני, 5 באוקטובר 2026

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So wars bei "Café Aman" im September 🎶
Letzten Mittwoch war der kurdische Saz-Spieler und Sänger Ehmed Cemîl (Bavê Aram) gebürtig aus Qamişlo bei uns zu Gast. Begleitet wurde er von Gastgeber und Musiker Ahmed Abdelali auf der Rahmentrommel.
Auch wenn wir diesen Monat nur eine kleine Runde waren, haben wir die wunderbare Musik sehr genossen. Danke, Bavê Aram, für deine Musik! 🙏
Während des Konzerts hat uns Mehveş Öztürk traditionelle kurdische Tanzschritte gezeigt, und wir haben gemeinsam Dabke getanzt. 💃🕺 Bei der abschließenden Jam-Session haben wir das kurdische Lied „Xemil Zozan" von Aram Tigran kennengelernt und zusammen gesungen, als Teil unseres Café-Aman-Community-Aufbaus.
📅 Und morgen geht es weiter: Das Fadhel Boubaker Acoustic Trio ist zu Gast bei Café Aman.
🕖 Ab 19:00 Uhr
📍 zuka solicafé
Die Konzertreihe „Café Aman" wird kuratiert von Ahmed Abdelali. Wir freuen uns auf euch!

CaféAman #zukasolicafé #Freiburg #LiveMusik #KurdischeMusik #Saz #Dabke #Community #zusammenleben

Fotos: Marc Doradzillo

So geht es weiter ... mit unserem Gemeinschaftsgarten

יום שני, 5 באוקטובר 2026

privat

Im Gemeinschaftsgarten ändert sich gar nichts: (english below)

  • Monatliche Aktionstage & wöchentliche Gartentreffs zwischen Februar und November
  • Beetpat*innenschaften
  • Bildungsangebote wie Workshops zum ökologischen Gärtnern, Weiterverarbeiten von - Lebensmitteln oder Feuerkochen
  • Berufsorientierung- und Berufsbildung für Jugendliche und junge Erwachsene mit Behinderung im ökologischen Gemüseanbau
  • Community-Events & Feste

Der Garten bleibt …

  • ein offener, kostenloser und inklusiver Ort für alle
  • ein Ort, an dem ökologisches Gärtnern und die Förderung der Artenvielfalt sichtbar und erlebbar werden
  • ein Ort, an dem wir gemeinsam ausprobieren, lernen und Antworten auf die Herausforderungen des Klimawandels suchen
  • ein Ort der Begegnung, des Austauschs und des gemeinschaftlichen Gestaltens

Here's what's next... in our Community garden

In the community garden, nothing changes at all:

  • Monthly action days & weekly garden meetups between February and November
    Garden plot sponsorships
  • Educational activities such as workshops on organic gardening, food processing, or fire cooking
  • Career orientation and vocational training for young people and young adults with disabilities in organic vegetable growing
  • Community events & celebrations

The garden remains …

  • an open, free, and inclusive place for everyone
  • a place where organic gardening and the promotion of biodiversity become visible and tangible
  • a place where we experiment, learn, and look for answers to the challenges of climate change together
  • a place for encounter, exchange, and shaping things together as a community