So geht es weiter ... mit unserer Antidiskriminierungsarbeit
יום שלישי, 13 באוקטובר 2026
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So geht es weiter ... mit unserer Antidiskriminierungsarbeit
Wir machen weiter mit unser diskriminierungskritischen Bildungsarbeit:
Soziale Gerechtigkeit ist ein zentrales Thema unserer Arbeit. Wir werden weiterhin Räume schaffen, um Ableismus, Antisemitismus, Homophobie, Rassismus, (Post-)Kolonialimus, Unterdrückung, White Supremacy, Queerfeindlichkeit und deren Intersektionen sichtbar zu machen.
Wir werden weiterhin von Diskriminierung betroffenen Menschen die Bühne geben.
Für diesen Herbst hatten wir mit der italienisch-palästinensischen Wissenschaftlerin Zahira Jaser eine Veranstaltung zu “Silencing Palestinians” im zuka solicafé geplant. Diese wurde mit folgender Begründung nicht genehmigt: “Zur Vermeidung einer weiteren Eskalation zwischen Verpächter/Pächter in Bezug auf den Pachtgegenstand sind diese Veranstaltungen im Rahmen der Übergangszeit bis 31.12.2026 nicht möglich.”
Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde somit eine unserer Bildungsveranstaltungen durch unseren Vermieter gecancelt:
Im März hatten wir zusammen mit vier Kooperationspartnerinnen eine Veranstaltung zu “Antimuslimischem Rassismus in Deutschland” geplant. Der Leiter des JBW hatte diese Veranstaltung untersagt - mit vagen Antisemitismusvorwürfen gegenüber unseren Partnerinnen.
Aus unserer Sicht reiht sich dieses Vorgehen in eine Logik der Repression unliebsamer Positionen ein, in der der Antisemitismusvorwurf zunehmend als Disziplinierungsinstrument eingesetzt wird. So genügt der Verdacht, um Veranstaltungen zu verhindern, Räume oder Gelder zu entziehen oder Existenzen zu beschädigen. Des Weiteren werden dadurch Diskriminierungslinien gegeneinander ausgespielt. Antimuslimischer Rassismus kann dann in Deutschland nicht mehr besprochen werden, wenn den Veranstalter*innen reflexhaft Antisemitismus vorgeworfen wird ohne diesen begründen zu müssen.
Für die Veranstaltung “Silencing Palestinians” suchen wir aktuell einen Ort:
Meldet Euch gerne, wenn ihr diese Veranstaltung zusammen mit uns durchführen möchtet.
This is how ... our anti-discrimination work continues
We will continue our antidiscrimination educational work:
Social justice is the central theme of our work. We will continue to create spaces that make visible ableism, antisemitism, homophobia, racism, (post)colonialism, oppression, white supremacy, queerphobia, and their intersections.
We will continue to give a platform to people affected by discrimination.
For this autumn, we had planned an event on "Silencing Palestinians" with the Italian-Palestinian Academic Zahira Jaser at zuka solicafé. This was not approved for the following reason: "To avoid further escalation between lessor and lessee with regard to the leased premises, these events are not possible during the transitional period until 31 December 2026."
For the second time this year, one of our educational events has been cancelled by our landlord:
In March, together with four partner organisations, we had planned an event on "Anti-Muslim Racism in Germany." The head of the JBW prohibited this event, citing vague accusations of antisemitism against our partners.
From our perspective, this approach is part of a broader logic of repressing unwelcome positions,
in which accusations of antisemitism are increasingly being used as a disciplinary instrument. Thus, suspicion alone is sufficient to prevent events from taking place, withdraw access to venues or funding, or damage people’s livelihoods. Furthermore, this pits different lines of discrimination against one another. Anti-Muslim or Anti-Palestinian racism can no longer be discussed in Germany when organizers are reflexively accused of antisemitism without having to substantiate the accusation.
We are currently looking for a venue for the "Silencing Palestinians" event:
Feel free to get in touch if you would like to host this event together with us.
